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Vacustyler –
Intermittierende Vakuumtherapie (IVT) in Magdeburg

Vacustyler – Intermittierende Vakuumtherapie (IVT) in Magdeburg

25 Minuten liegen. Den Rest macht der Druckwechsel.

25 Minuten liegen. Den Rest macht der Druckwechsel.

Was IVT bei Regeneration, Hautbild, Bindegewebe, Longevity, Cellulite, Besenreisern, Lipödem und Lymphstau kann und was nicht

Abends sind die Beine schwer. Über Nacht wird es besser. Am nächsten Abend ist es wieder da.
Du kommst einmal her, wir reden, du probierst es aus. Danach entscheidest du.

Es liegt nicht daran, dass du zu wenig trinkst oder die Beine zu selten hochlegst. Es liegt daran, dass du den größten Teil des Tages sitzt.

Bei der Vakuumtherapie liegst du mit deinem Unterkörper 25 Minuten in einer „Röhre“. In dieser „Röhre“ wechseln sich Unterdruck und Normaldruck ab, im Sekundentakt. Du musst dabei nichts tun.

Klingt zu einfach, um etwas zu bewirken? Das hören wir oft. Was dazu belegt ist und was nicht, steht weiter unten auf dieser Seite.

Kurz gesagt

Aus der Raumfahrtmedizin

IVT ist ein physikalisches Prinzip aus der Raumfahrtmedizin.

Hautbild und Bindegewebe

IVT verbessert das Hautbild und stärkt das Bindegewebe.

Leichtere Beine

IVT hilft bei schweren und geschwollenen Beinen.

Regeneration

Profisportler in aller Welt nutzen IVT zur Regeneration.

Begleitend

IVT kann bei Cellulite, Besenreisern, Lipödem und Lymphstau helfen.

Aber

Denke nicht zuerst an Krankheit. Denke an Gefäßtraining und Longevity.

Dein Körper transportiert nach oben. Den ganzen Tag. Gegen die Schwerkraft.

Blut kommt mit Druck in die Beine. Zurück muss es ohne. Was es nach oben bringt, sind Venenklappen und die Wadenmuskulatur, die bei jedem Schritt drückt. Dein Lymphsystem hat nicht einmal das: kein eigenes Pumporgan, nur Bewegung, Atmung und Muskelspannung.

Und dann sitzt du. Im Auto, im Meeting, im Homeoffice, abends auf dem Sofa. Acht, neun, zehn Stunden, in denen fast nichts von dem passiert, wovon dieses System lebt.

Du merkst das nicht als Krankheit. Du merkst es als Feierabend. Die Socken hinterlassen einen Abdruck. Der Ring sitzt enger als morgens. Die Beine fühlen sich an, als hättest du etwas geleistet, das du gar nicht getan hast.

Und weil es über Nacht wieder weggeht, gewöhnst du dich daran. Es wird kein Vorsatz, weil es sich nie wie ein Problem anfühlt. Es fühlt sich wie Dienstagabend an.

Was dabei passiert, während du nichts merkst

Gefäße altern. Die Elastizität der Gefäßwände nimmt über die Jahrzehnte ab, Venenklappen arbeiten weniger sauber, die Durchblutung im feinsten Gewebe wird schlechter. Das passiert langsam genug, dass du währenddessen nichts davon merkst.

Man merkt es später. An dem Abend, der schwerer ist als vor zehn Jahren. An den Beinen nach einem langen Flug. An der Regeneration nach einer Operation, die länger braucht als früher.

Ein Gefäßsystem lässt sich nicht aufbauen wie ein Muskel. Es reagiert aber auf Reize und genau da setzt die Intermittierende Vakuumtherapie an.

Das Wirksamste bleibt trotzdem Bewegung. Wenn du dich zwischen 10.000 Schritten am Tag und einer Anwendung pro Woche entscheiden müsstest, nimm die Schritte. Aber am besten wäre beides zusammen.

Kein Puls, keine Anstrengung, keine Technik.

Der Vacustyler ist eine „Röhre“, die deinen Körper von der Taille abwärts umschließt. In Höhe der Taille dichtet eine flexible Manschette ab; Oberkörper und Kopf bleiben außerhalb. Du liegst auf dem Rücken und kannst die ganze Zeit sprechen, lesen oder die Augen zumachen.

In der „Röhre“ wechseln sich zwei Zustände ab:

  • Unterdruck. Der Druck um deine Beine sinkt leicht ab. Blut und Gewebsflüssigkeit werden in die untere Körperhälfte gezogen, die Gefäße weiten sich.
  • Normaldruck. Der Druck gleicht sich wieder an. Der Rückfluss über Venen und Lymphbahnen wird unterstützt.

Dieser Wechsel wiederholt sich über die gesamte Anwendung. Der Unterdruck ist gering; es zieht leicht an den Beinen, mehr nicht. Ergänzend lässt sich ein Infrarot-Modul zuschalten, das Wärme ins Gewebe bringt.

In Prospekten heißt das gern „zweites Herz“. Was tatsächlich passiert: Dein Kreislauf bekommt von außen einen Rhythmus vorgegeben, den er sonst nur über Bewegung bekommt.

Vom ersten Gespräch bis zur Routine

1. Erster Termin, ca. 50 Minuten

Wir sprechen über deine Situation: warum du hier bist, was du an dir beobachtest, welche Vorerkrankungen, Operationen und Medikamente es gibt. Danach folgt die erste Anwendung, damit du weißt, wovon wir reden. Ausgangswerte nehmen wir auf, soweit sie für dein Ziel relevant sind.

2. Jeder weitere Termin, ca. 25 Minuten

Ankommen, hinlegen. Dein Programm ist hinterlegt.

3. Der Rhythmus

Damit sich etwas verändert, braucht es Wiederholung, mindestens einmal pro Woche über mehrere Wochen. Eine einzelne Anwendung ist ein Kennenlernen. Wer dir nach einem Termin ein Ergebnis verspricht, verkauft dir etwas.

„Wirkt das denn?“ Die ehrliche Antwort

Das ist die Frage hinter fast jedem Erstgespräch. Wir beantworten sie lieber vorher als hinterher.

Was unstrittig ist: das Prinzip.

Unterdruck auf die untere Körperhälfte wird in der Raumfahrt- und Kreislaufmedizin seit Jahrzehnten eingesetzt, um die Blutverteilung im Körper zu verschieben. Dass sich dabei die Durchblutungsverhältnisse in den Beinen ändern, ist gemessen.

Was untersucht ist: das medizinische Umfeld.

Zur Intermittierenden Vakuumtherapie liegen klinische Untersuchungen vor, vor allem bei gefäßbedingten Krankheitsbildern, mit Messungen der Durchblutung und der Sauerstoffversorgung im Gewebe. Das sind überwiegend kleine Studien und sie beschreiben zumeist ganz individuelle Settings.

Was wir nicht behaupten.

Dass der Vacustyler Cellulite entfernt. Dass er Bewegung ersetzt. Dass er beim Abnehmen hilft. Und dass er eine ärztliche Behandlung ersetzt. Liegt bei dir ein Befund vor, sind wir höchstens die Ergänzung und das sagen wir dir beim ersten Termin, nicht danach. Bei welchem Anliegen was gilt, steht direkt im Anschluss.

Dein Kreislauf bekommt von außen einen Rhythmus vorgegeben, den er sonst nur über Bewegung bekommt.

Sechs Anliegen, sechs ehrliche Antworten

Fast alle, die hier anrufen, kommen mit einem von sechs Anliegen. Die sind unterschiedlich gut begründet, und mehr als einmal lautet die Antwort: Jein. Der Reihe nach.

Regeneration nach dem Training

Der Grund, aus dem Sportler kommen: schwere Beine zwei Tage nach der langen Einheit, Muskelkater, das Gefühl, noch nicht wieder fit zu sein.

Plausibel ist der Weg dorthin. Mehr Durchblutung und ein angeregter Rückfluss helfen, Gewebsflüssigkeit abzutransportieren. Das deckt sich mit dem, was die meisten nach der Anwendung beschreiben.

Was du dazu wissen solltest: Für Regenerationsverfahren gilt insgesamt dasselbe Muster, ob Kompression, Kältebad, Massage oder Vakuum. Das Befinden verbessert sich zuverlässig, ein messbarer Vorteil für die nächste Leistung ist deutlich schwerer nachzuweisen. Wer dir hier Prozentzahlen nennt, hat sie sich ausgedacht.

Wann es passt: am Tag einer harten Einheit oder am Tag danach.

Longevity

Der Begriff ist gerade überall und meint meistens das Falsche. Es geht nicht darum, älter zu werden. Es geht darum, mit achtzig oder neunzig noch das zu können, was mit fünfzig selbstverständlich war. Der Wunsch, mit dem hier angerufen wird, ist derselbe wie immer: etwas tun, bevor daraus ein Befund wird. Beine, die abends schwer werden oder das Bindegewebe macht nicht mehr mit.

Was dabei zuerst altert, sind die Gefäße. Genauer: die dünne Zellschicht, die sie innen auskleidet, das Endothel. Ihre Fähigkeit, ein Gefäß bei Bedarf weit zu stellen, lässt über die Jahrzehnte nach. Messen lässt sich das als flussvermittelte Gefäßerweiterung, kurz FMD, und dieser Wert sagt etwas voraus: In prospektiven Studien erleiden Menschen mit schlechterer Endothelfunktion häufiger Herz-Kreislauf-Ereignisse. In der Gefäßforschung läuft das unter „vaskulärem Alter“, und das stimmt bei vielen Menschen nicht mit dem Geburtsdatum überein.

Was das mit dir zu tun hat: Sitzen verschlechtert genau diesen Wert, und zwar schnell. In kontrollierten Versuchen fiel die Endothelfunktion der Kniekehlenarterie nach drei Stunden Sitzen von rund sieben auf unter drei Prozent. Bei jungen, gesunden Probanden.

Der Grund dafür ist der Kern dieses Abschnitts. Beim Sitzen sinkt die Strömungsgeschwindigkeit in den Beinarterien und damit die Scherkraft an der Gefäßinnenwand. Dem Endothel fehlt sein Reiz. Belegt ist das, weil sich der Effekt gezielt verhindern lässt: In diesen Versuchen wurde jeweils nur ein Bein behandelt, einmal mit Wärme am Fuß, in einer zweiten Untersuchung mit simplem Wippen des Beins, eine Minute alle fünf Minuten. Das behandelte Bein behielt seine Endothelfunktion, das andere nicht. Es liegt an der Strömung, nicht an der Zeit.

Der Botenstoff dahinter ist Stickstoffmonoxid, kurz NO. Die Scherkraft aktiviert ein Enzym im Endothel, das NO freisetzt; NO entspannt die Muskulatur in der Gefäßwand und stellt das Gefäß weit. Wie zentral dieser Weg für den Kreislauf ist, zeigt sich daran, dass seine Entdeckung 1998 mit dem Medizinnobelpreis ausgezeichnet wurde. Über genau diesen Mechanismus wirkt auch Ausdauertraining auf die Gefäße.

Hier setzt der Vacustyler an. Der Wechsel aus Unterdruck und Normaldruck verschiebt Blutvolumen in die Beine und wieder heraus und erzeugt so einen Strömungswechsel, ohne dass du dich dafür bewegen musst. Aus der Raumfahrtmedizin stammt das Verfahren genau deshalb: damit der Kreislauf in der Schwerelosigkeit nicht verlernt, was er auf der Erde zu tun hat. Die intermittierende Variante wurde ab 1999 am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt entwickelt.

Und jetzt der Teil, den andere weglassen. Keiner der genannten Belege stammt aus einer Vakuumröhre. Die Sitz-Studien haben mit Wärme und mit Beinwippen gearbeitet, nicht mit Unterdruck. Dass der Druckwechsel denselben Reiz in vergleichbarer Stärke auslöst, ist plausibel und nicht gezeigt. Zur Intermittierenden Vakuumtherapie selbst liegen Messungen von Durchblutung und Sauerstoffversorgung vor, überwiegend an kleinen Gruppen und überwiegend an Menschen mit einer Gefäßerkrankung. Nicht an Gesunden, nicht über Jahre.

Zwischen „der Reiz kommt an“ und „du bleibst länger gesund“ liegen Jahrzehnte Beobachtung an vielen tausend Menschen. Die gibt es für dieses Gerät nicht. Wir behaupten deshalb nicht, dass der Vacustyler dein Leben verlängert, dein Gefäßalter senkt oder eine Erkrankung verhindert. Wir sagen dir, an welcher Stellschraube er ansetzt, und dass wir das für den besten Grund halten, regelmäßig zu kommen.

Eine Unterscheidung gehört dazu, die selten jemand macht. Der Strömungsreiz wirkt auf die Innenauskleidung der Gefäße. Krampfadern und Besenreiser entstehen an anderer Stelle: Die Venenwand weitet sich, und ab einem bestimmten Punkt treffen sich die beiden Segel der Venenklappe nicht mehr. Die Klappe selbst ist ein passives Gebilde ohne Muskel, sie lässt sich nicht kräftigen. Muskulatur steckt in der Venenwand darum herum, und deren Spannung verändert sich mit Belastung. Ob sich damit eine beginnende Klappenschwäche aufhalten lässt, ist offen. Ist eine Klappe erst zerstört, kommt sie nicht zurück.

Sicher ist der andere Teil: Der Rückfluss aus den Beinen lebt von der Wadenmuskelpumpe. Die bringst du im Gehen in Gang, nicht im Liegen. Was für ein langes, gesundes Leben tatsächlich belegt ist, ist Bewegung. Zwischen Gehen und Liegen gewinnt Gehen, jedes Mal.

Eines gilt ausdrücklich nicht: Der Vacustyler ist keine Thromboseprophylaxe. Eine bestehende Thrombose ist im Gegenteil ein Grund, dich nicht in die „Röhre“ zu legen. Wenn du zu einer Risikogruppe gehörst, gehört das ärztlich geklärt, bevor du hier liegst.

Was Longevity hier realistisch bedeutet, ist unspektakulär: ein fester Termin, an dem du dich einmal pro Woche überhaupt mit deinen Beinen beschäftigst. Und eine Gewohnheit in einem Alter, in dem dich noch nichts dazu zwingt.

Cellulite

Cellulite entsteht aus dem Zusammenspiel dreier Dinge: Bindegewebssträngen, die bei Frauen senkrecht zur Hautoberfläche verlaufen, dem Fettgewebe, das sich zwischen ihnen nach oben wölbt, und einer vergleichsweise dünnen Oberhaut. Die Anlage dazu ist genetisch und hormonell. Die große Mehrheit der Frauen hat sie, unabhängig vom Gewicht.

Verändern lässt sich das Erscheinungsbild und zwar über das, was darunter liegt: weniger Fettvolumen, das sich nach oben wölben kann und mehr Muskelvolumen, das die Kontur trägt. Das stärkste Mittel gegen Cellulite ist deshalb Krafttraining, zum Beispiel AURUM Krafttraining in Magdeburg.

An die Bindegewebsstränge selbst kommt man nur mechanisch heran. Dafür gibt es ärztliche Verfahren, bei denen die Stränge durchtrennt werden. Das ist ein Eingriff, und den macht kein Studio.

Was der Vacustyler beitragen kann: Er arbeitet auf Durchblutung und Gewebsflüssigkeit, und Anwenderinnen beschreiben das Hautbild danach als glatter und fester. Als Begleitung neben Training und Ernährung ergibt das Sinn. Als alleinige Maßnahme reicht es nicht, und das sagen wir dir lieber vorher.

Besenreiser

Hier sehen wir mehr, als wir versprechen dürfen. Deshalb sortieren wir es sauber.

Ein Besenreiser ist ein kleines Gefäß dicht unter der Haut, das dauerhaft geweitet ist. Es verschwindet nicht dadurch, dass von außen der Druck wechselt. Entfernen lässt es sich durch Verödung oder Laser, und das gehört in eine phlebologische Praxis.

Was Kundinnen uns trotzdem zurückmelden: dass ihre Beine nach einigen Wochen ruhiger aussehen. Dafür gibt es eine naheliegende Erklärung, die nichts mit den Gefäßen selbst zu tun hat. Steht weniger Flüssigkeit im Gewebe und ist die Haut besser durchblutet, tritt das feine Blau darunter weniger hervor. Das ist ein Unterschied im Erscheinungsbild und kein Verschwinden.

Wir behaupten deshalb nicht, dass wir Besenreiser entfernen. Wir sagen dir, was realistisch ist. Wenn dir das zu wenig ist, ist die Verödung der ehrlichere Weg.

Noch wichtiger: Besenreiser können das erste sichtbare Zeichen dafür sein, dass in den Beinvenen etwas nicht rundläuft. Wenn schwere Beine, Spannungsgefühl oder abendliche Schwellungen dazukommen, ist der nächste Termin einer beim Arzt und nicht einer bei uns.

Lipödem

Das Lipödem ist eine Erkrankung, keine Figurfrage. Das Fettgewebe verteilt sich an Beinen und häufig auch Armen unproportional, das Gewebe schmerzt auf Druck, blaue Flecken entstehen leichter als bei anderen, und der Rumpf bleibt vergleichsweise schlank. Es entsteht nicht durch zu wenig Disziplin und geht nicht durch Diäten weg. Wer dir das über Jahre erzählt hat, lag falsch.

Behandelt wird ein Lipödem ärztlich: Kompression, manuelle Lymphdrainage, Bewegung, in bestimmten Fällen operativ. Der Vacustyler ist nichts davon und ersetzt nichts davon.

Was wir dir sagen können, ist keine Wirkung, sondern eine Verträglichkeit. Wie sich die Anwendung anfühlt, ist sehr unterschiedlich. Manche Frauen mit Lipödem liegen gern in der Röhre, andere empfinden den Unterdruck als unangenehm, weil das Gewebe druckempfindlich ist. Ob deins das mitmacht, weißt du erst, wenn du es ausprobiert hast. Über eine Wirkung auf das Lipödem selbst sagt das nichts, und wir behaupten dazu auch nichts.

Was wir voraussetzen: eine gesicherte Diagnose und die Rücksprache mit deinem behandelnden Arzt. Ohne die legen wir dich nicht in die „Röhre“.

Lymphstau: Träges System oder Lymphödem?

„Lymphstau“ ist ein Alltagswort und keine Diagnose. Dahinter stecken zwei völlig verschiedene Situationen, und sie auseinanderzuhalten ist das Wichtigste auf dieser Seite.

Der eine Fall: Dein Lymphsystem ist intakt, bekommt aber zu wenig zu tun. Du sitzt viel, bewegst dich wenig, abends sind die Beine schwer, morgens ist es weg. Das ist keine Erkrankung, sondern Bewegungsmangel mit sichtbaren Folgen. Genau dafür ist der Vacustyler gedacht.

Der andere Fall: ein Lymphödem. Dabei ist die Transportkapazität dauerhaft geschädigt, etwa nach der Entfernung von Lymphknoten, nach einer Bestrahlung oder angeboren. Ein Lymphödem verschwindet über Nacht nicht, betrifft oft eine Seite stärker als die andere und wird ohne Behandlung mit der Zeit schlechter. Die Behandlung dafür heißt Komplexe Physikalische Entstauungstherapie, sie wird ärztlich verordnet, und daran gibt es nichts zu verhandeln.

Wenn du nicht weißt, welcher der beiden Fälle bei dir vorliegt, gehört das zuerst geklärt.

Bevor du dich hinlegst, reden wir

Die häufigste Frage vorab ist nicht „Tut das weh?“. Sie lautet: „Darf ich das überhaupt, mit dem, was ich habe?“

Die Anwendung ist schmerzfrei und nicht invasiv. Es gibt nichts zu kontrollieren, keine Technik zu lernen, keine Belastung, die du falsch dosieren könntest. Der Unterdruck ist geräteseitig begrenzt.

Es gibt aber Situationen, in denen wir dich nicht in die „Röhre“ legen. Dazu gehören unter anderem akute Thrombosen, akute Entzündungen und Fieber, eine Schwangerschaft sowie bestimmte Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Deshalb steht am Anfang das Gespräch und nicht die Anwendung.

Bring mit, was du weißt: Diagnosen, Operationen, Medikamente. Wenn etwas aus unserer Sicht zuerst ärztlich abgeklärt gehört, hörst du das von uns, bevor du das erste Mal liegst. Auch wenn du danach erst einmal wieder gehst.

Woran du merkst, ob sich etwas tut

Sofort

Wie sich deine Beine nach der Anwendung anfühlen. Das merkst nur du, und es zählt trotzdem.

Über Wochen

Umfangmessung an Wade und Oberschenkel, immer zur gleichen Tageszeit gemessen.

Bei Bedarf

Die InBody-Körperanalyse, die neben Muskelmasse und Körperfett auch die Wasserverteilung erfasst. Das Gerät steht bei uns im Haus.

Wenn es dir ums Hautbild geht

Fotos. Gleiche Beleuchtung, gleicher Abstand, gleiche Uhrzeit. Sonst vergleichst du nichts.

Für wen der Vacustyler passt und für wen nicht

Wahrscheinlich ja, wenn …

  • deine Beine abends schwer sind und du dich längst daran gewöhnt hast.
  • du im Beruf überwiegend sitzt oder stehst, ohne dich dabei viel zu bewegen.
  • du hart trainierst und die Regeneration dein Engpass ist, nicht das Training.
  • dich dein Hautbild an Beinen und Po stört und du etwas suchst, das ohne Nadeln, Schnitte und Ausfallzeit auskommt.
  • du nach einer Operation oder einer langen Phase mit wenig Bewegung wieder in Gang kommen willst und die ärztliche Freigabe dafür hast.
  • du eine Anwendung suchst, bei der du einmal nichts leisten musst.

Eher nicht, wenn …

  • du eine einzelne Anwendung buchst und danach ein Ergebnis erwartest.
  • du eine medizinische Behandlung brauchst. Die gehört zum Arzt, nicht ins Studio.
  • du abnehmen willst. Dafür ist das hier das falsche Gerät.
  • du dich bewegen könntest und stattdessen lieber liegen würdest. Bewegung wirkt besser und kostet nichts.

Wer dich betreut

  • Angelika Willer

    Ansprechpartnerin für den Vacustyler bei FIRSTSPORTS.

Du bekommst bei jedem Termin dieselbe Person. Beim vierten Termin musst du nicht wieder von vorn erzählen, warum du gekommen bist.

Standort

Ein kostenloses Erstgespräch mit Probe-Anwendung. Danach entscheidest du.

Ein Termin, knapp eine Stunde, ohne Verpflichtung. Du entscheidest danach nicht über etwas, das du nur vom Lesen kennst.

Was passiert

  • Wir rufen dich werktags innerhalb von 24 Stunden an und stimmen einen Termin ab.
  • Du kommst, wir sprechen, du liegst 25 Minuten in der „Röhre“.
  • Danach sagen wir dir, ob wir bei deinem Anliegen die richtigen sind.

Was nicht passiert

  • Kein Verkaufsgespräch vor der Anwendung.
  • Kein Vertrag, den du noch am selben Tag unterschreiben „musst“.
  • Keine Nachfassanrufe, wenn du Nein sagst.

FAQ

Was am Telefon am häufigsten gefragt wird
Tut das weh?
Nein. Der Unterdruck ist gering; die meisten beschreiben ihn als leichtes Ziehen an den Beinen. Manche schlafen dabei ein.
Wie oft muss ich kommen, damit sich etwas tut?
Mindestens einmal pro Woche über mehrere Wochen, mehr dazu weiter oben.
Was ziehe ich an, was muss ich mitbringen?
Bequeme, nicht enganliegende Kleidung. Am besten kurze Hose.
Ich habe Krampfadern oder Besenreiser. Geht das?
Besenreiser oder Krampfadern entfernen können wir nicht, dazu steht oben mehr. Bring zum Erstgespräch mit, was ärztlich festgestellt wurde. Manches spricht dafür, manches dagegen, und das entscheiden wir nicht am Telefon.
Ich habe ein Lymphödem. Ersetzt das die manuelle Lymphdrainage?
Nein und es soll sie auch nicht ersetzen. Worin sich ein träges von einem geschädigten Lymphsystem unterscheidet, steht weiter oben.
Ich habe ein Lipödem. Darf ich das überhaupt?
Nur mit gesicherter Diagnose und in Absprache mit deinem behandelnden Arzt. Was dabei möglich ist und was nicht, steht weiter oben.
Hilft es gegen Cellulite?
Allein nicht. Als Begleitung zu AURUM-Krafttraining und Ernährung kann es das Hautbild unterstützen. Warum das so ist, steht weiter oben.
Kann ich das mit Training kombinieren?
Ja. Kraft und Ausdauer holst du dir woanders, hier holst du dir die Erholung. Nach einer harten Einheit oder am Tag danach passt gut.
Wie schnell merke ich etwas?
Das Gefühl in den Beinen oft schon nach der ersten Anwendung. Ein Teil davon kommt allerdings daher, dass du 25 Minuten gelegen hast. Alles Weitere braucht Wochen und Regelmäßigkeit.
Muss ich einen Vertrag abschließen?
Für das Erstgespräch nicht. Danach gibt es verschiedene Modelle. Was zu dir passt, klären wir, wenn es so weit ist.

Jetzt Kontakt aufnehmen

Wir melden uns werktags innerhalb von 24 Stunden. Deine Daten nutzen wir ausschließlich zur Terminabstimmung.

Rückruf anfordern

Wir rufen montags bis freitags zwischen 8 und 21 Uhr zurück.

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